| Rollendes Labor Land Rover Discovery bringt medizinischen Fortschritt voran

Land Rover Stipendiaten nutzen speziell umgebauten Discovery mit mobiler Laborausrüstung im Rahmen der Malariabekämpfung für Genanalysen vor Ort.

Forscher der Universität Oxford untersuchen gemeinsam mit afrikanischen Wissenschaftlern die Möglichkeiten mobiler DNA-Sequenzierung.
Das Land Rover Stipendium wird jährlich in Zusammenarbeit mit der Royal Geographical Society vergeben.

Seit 30 Jahren steht der Land Rover Discovery in besonderer Weise für die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit der britischen 4x4-Marke. Einen außergewöhnlichen Härtetest absolvierte im Jubiläumsjahr ein Discovery im Rahmen des „Mobile Malaria Project“: eine zweimonatige Expedition über 7350 Kilometer durch die afrikanischen Länder Namibia, Sambia, Tansania und Kenia. Die Tour diente dabei weniger dem Abenteuer als dem medizinischen Fortschritt. Denn der Discovery transportierte Technik und Laborausrüstung sowie drei Forscher der Universität Oxford – die Empfänger des Land Rover Stipendiums 2018, das der Autohersteller jährlich in Kooperation mit der Royal Geographical Society vergibt. Im Rahmen der Expedition diente der Discovery als rollendes Labor bei der Erforschung neuer Ansätze in der Malariabekämpfung. Gemeinsam mit afrikanischen Wissenschaftlern wurden in abgelegenen Regionen die Möglichkeiten mobiler DNA-Sequenzierung erfolgreich getestet – und das zum Teil sogar mit Forschungsarbeiten während der Fahrt.

Das „Mobile Malaria Project“ wurde von Dr. George Busby geleitet. Er und seine beiden Kollegen von der Universität Oxford, Jason Hendry und Dr. Isaac Ghinai, nahmen in dem speziell präparierten Land Rover Discovery Platz. Auf ihrer 7350 Kilometer langen Reise durch Länder südlich der Sahara verschafften sie sich vor Ort und in Kooperation mit ihren afrikanischen Kollegen einen Eindruck, vor welchen Herausforderungen die Malariabekämpfung in Afrika aktuell steht. Bislang dauert es oft Wochen, bis nach dem Sammeln, Aufbereiten und Verschicken von Proben die Ergebnisse ausländischer Labore vorliegen. Ein mobiles Labor kann hingegen selbst an entlegenen Orten innerhalb von Stunden den Wissenschaftlern Daten liefern.

Dr. Steve Iley, Chief Medical Officer von Jaguar Land Rover, sagt:

„Malaria ist ein globales Problem, von dem Millionen Menschen betroffen sind. Bei Jaguar Land Rover setzen wir uns leidenschaftlich dafür ein, dass mit unseren Technologien Experten in ihrem Streben unterstützt werden, die Welt ein wenig besser zu machen. Das Land Rover Stipendium ist hierfür ein herausragendes Beispiel. Wir sind sehr stolz, dass der von unserem Special Vehicle Operations Team maßgeschneiderte Discovery dazu beitragen konnte, die Möglichkeiten mobiler DNA-Sequenzierung in Afrika zu erforschen.“

Auf die Expedition hatten die Experten der Abteilung Land Rover Special Vehicle Operations einen Discovery mit zahlreichen Umbauten und Ergänzungen vorbereitet. So erhielt er ein mobiles Labor zur genetischen Sequenzierung, das im geräumigen 1137-Liter-Ladeabteil des 4x4-Alleskönners Platz findet. Zur Ausrüstung zählen ein Kühl- und Gefrierschrank zur Lagerung wissenschaftlicher Präparate ebenso wie eine maßgeschneiderte Rahmenkonstruktion mit verschiedenen Möglichkeiten zur Aufbewahrung und Unterbringung. Energie liefert eine zusätzliche Expeditionsbatterie. Außen kennzeichnen den Discovery des „Mobile Malaria Project“ zwei Markisen als Sonnenschutz, eine Winde, Schlamm- und Sandbleche, ein Expeditions-Dachträger und LED-Nachtfahrleuchten.

Dr. George Busby, Leiter des „Mobile Malaria Project“, sagt:

„Der Discovery war für unser Projekt das perfekte Werkzeug. Er meisterte unterwegs jedes Terrain, transportierte mühelos unser gesamtes Equipment und fungierte als mobiles Labor. Ohne die Unterstützung durch das Land Rover Stipendium wäre es uns unmöglich gewesen, diese bedeutenden Fortschritte bei der mobilen DNA-Sequenzierung zur Malariabekämpfung zu machen.“

Malaria ist mit etwa 200 Millionen Erkrankten pro Jahr die häufigste Infektionskrankheit der Welt – und dies vor allem in Afrika: Hier konzentrieren sich rund 90 Prozent aller weltweit auftretenden Malariafälle. Innerhalb des Kontinents ist sowohl die Arzneimittelresistenz der Malariaparasiten als auch die Insektizid-Resistenz der Mücken unterschiedlich stark ausgeprägt. Genanalysen können lokalen Programmen wichtige Hinweise und Daten zu Resistenzen sowie zur effektiven Bekämpfung von Mücken und Parasiten liefern – und so die weitere Ausbreitung der Malaria stoppen.

Im Rahmen ihres zweimonatigen Aufenthalts bewiesen die britischen Wissenschaftler, dass es möglich ist, Menschen vor Ort für moderne Technologien und die daraus erwachsenden Möglichkeiten der Informationsbeschaffung zu befähigen. Dazu war nicht mehr nötig als die mit dem Discovery transportierte Ausrüstung – regionale Sequenzierung statt Warten auf weit entfernte Laboratorien.

Zeitgleich mit dem Erfolg des „Mobile Malaria Project“ gibt Land Rover die Empfänger des Stipendiums 2019 bekannt: ein reines Frauenteam, das mit einem eigens umgebauten Land Rover Discovery auf eine Forschungsreise ins ländliche Ostafrika aufbricht. Die Wissenschaftlerinnen befassen sich mit dem Kampf ostafrikanischer Kleinbauern gegen den Heerwurm – einen sich rasch ausbreitenden und höchst zerstörerischen Schädling, der die Nahrungsmittelversorgung bedroht.

Darüber hinaus startet in Kürze das Bewerbungsverfahren für das Land Rover Stipendium 2020: Vom 1. September bis 30. November können sich Aspiranten auf das nächste Stipendium bewerben, das erstmals den neuen Land Rover Defender nutzen wird.

Verbrauchs- und Emissionswerte Discovery Modelljahr 2019

Discovery 2.0 Sd4 Automatikgetriebe, 5-Sitzer mit 177 kW (240 PS) (kombinierter Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission: 7,5-7,3 l/100km; 199-192 g/km)**

Discovery 2.0 Si4 Automatikgetriebe, 5-Sitzer mit 221 kW (300 PS) (kombinierter Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission: 9,6-9,5 l/100km; 220-216 g/km)**

Discovery 3.0 Liter SDV6 Automatikgetriebe, 5-Sitzer mit 225 kW (306 PS)
(kombinierter Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission: 7,8-7,5 l/100km; 206-198 g/km)**

Land Rover Verbrauchs- und Emissionswerte

Plug-in Hybrid Range Rover, Plug-in Hybrid Range Rover Sport, Land Rover Discovery Sport, Land Rover Discovery, Range Rover Evoque, Range Rover Velar, Range Rover Sport, Range Rover, Range Rover SVAutobiography Dynamic:

Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: 13,1 l/100 km – Plug-in Hybrid Range Rover: 3,1 l/100 km

Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Plug-in Hybrid Range Rover und Range Rover Sport: 23,1 – 22,5 kWh/100 km

CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus (NEFZ): Range Rover Kompressor 5.0 Liter V8: 298 g/km – Plug-in Hybrid Range Rover Sport: 75-72 g/km

Die Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden schon nach der Richtlinie VO(EG) 692/2008 auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ-Werte zurückgerechnet. Für die Bemessung von Steuern und anderen fahrzeugbezogenen Abgaben auf Basis von Verbrauchs- und Emissionswerten können andere als die hier angegebenen Werte gelten. Abhängig von Fahrweise, Straßen- und Verkehrsverhältnissen sowie Fahrzeugzustand können sich in der Praxis abweichende Verbrauchswerte ergeben.

Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Rad-/Reifensatz.

Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.